Hannes Birnbacher, Windhagen/Ww.

Die Taschencamera Digital Dream Enigma 1.3

Hier handelt es sich um die angeblich kleinste 1.3 Megapixel Camera ihrer Zeit mit Blitz. Wie in ihrer Klasse üblich, hat sie ein Fixfocus-Objektiv, das sich durch etwas geringere Weitwinkelwirkung als die meisten auszeichnet. Eine Naheinstellung wie bei den Mustek GSmart oder der Revio C2 ist leider nicht vorhanden.


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Mit einer Größe von 70x50x29 Millimeter ist sie definitiv kleiner als eine Scheckkarte. Die Dicke wird vom Hersteller mit 23,5 mm angegeben. Das ist ein Schwindel, wie er bei vielen Taschencameras angewendet wird; das Objektiv steht weitere ca. 5 mm heraus.
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Die Enigma ist die einzige mir bekannte Mini-KDigikam, die einen Leuchtrahmensucher aufweist (die Minotlta Dimage 2300 z.B. hatte auch einen). Macht nichts, daß man den Rahmen bei schlechtem Licht kaum wahrnimmt. Wie man weiter unten sieht, macht die Camera sowieso nur bei Sonne wirklich gute Bilder.
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Mit Blitz und Kartenleser für Smartmedia-Cards (hier im Bild) sowie 1,3 Megapixel unterscheidet sich diese Camera schon sehr von den bekannten Mini-Cameras.
Eine Speicherkarte ist nicht unbedingt notwendig; die Enigma 1.3 nimmt je nach Kompressionsgrad 20-40 Bilder im internen Speicher auf.
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Zwei aaa-Batterien oder Akkus sorgen für den Saft.
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Die Camera kommt mit einer praktischen Gürteltasche. Hier sieht man unter der Befestigung für die Handschlaufe die Abdeckung des Lesers für die Smartmedia-Card.
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Ein USB-Kabel wird mitgeliefert. Es handelt sich um den gängigen Mini-Anschluß, den man auch an vielen anderen Digicams oder z.B. MP3-Playern hat. Unter Suse-10.3 Linux wurde die Camera spontan erkannt.
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Treiber, ein Bildverarbeitungsprogramm und Software als Webcam sind dabei. Bei mir (Windows 2000 in einer Virtualbox unter Windows) mochte sich die Software für Webcam nicht installieren.
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Bei Sonne macht der Zwerg leidliche Bilder. Wie bei allen Digiknipsen mit Fixfocus ist der Entfernungsbereich beschränkt; die Baumreihen ganz im Hintergrund sind schon gnadenlos unscharf. Von Personengruppen über Oldtimer, Straßenszenen, Häuser oder Straßenzeilen werden die Fotos brauchbar.
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Vergleichsbild bei bedecktem Himmel
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Ohne Sonne werden die Farben nicht besonders schön. Im Gegensatz z.B. zur Oregon Scientific DS6638 Taschencamera (ebenfalls CMOS-Sensor, Fixfocus) hat die Enigma 1.3 keine Einstellmöglichkeit auf verschiedene Weißabgleich-Modi.
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Trotz aller Bildbearbeitung (die bei diesem Foto als einzigem angewandt wurde): der funzlige Blitz produziert körnige Bilder und einen deutlichen Rotstich.
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